Blog eines Schreiberlings - BETA
„Dann wiederum zeigen sie, dass sie nett zueinander sein können. Sich helfen, unterstützen, schon fast kollegial sind. Dann aber, wie aus dem Nichts, der Lärm des Telefons. Alles vorbei. Alle Individualität, alles Eigene ist weg. Sie agieren wie Marionetten. Wie die Diener eines Königs, die Bauern beim Schach, rennen sie in ihr Verderben und sehen es nicht? Das wissen nur sie selbst.“ So endete der Satz, den der Autor in sein Buch schrieb und lächelnd in der Dunkelheit, in den Schatten der Nacht verschwand.
Seine Schritte lenkten ihn, durch die dunklen Gassen, wie man sie in jeder Stadt fand. Hier waren selten andere Menschen zugegen. Keiner konnte ihn sehen. Niemand würde wissen was er macht oder wer er ist. Diese Gassen, diese Einsamkeit, dieses fast schon unsichtbare existieren, das war seine Welt, sein Heim. Hier stellte niemand Fragen. Niemand wollte etwas wissen, oder gar gesehen haben. Jeder war sich hier selbst der Nächste.
Während er durch die Gassen schlich, kam er an einer Bar vorbei. Er schaute in ein Fenster. Dort saßen Leute an der Theke und an den Tischen. „Grandios.“ murmelte der Schatten. Er betrat das Etablissement. Nur der Wirt schien ihn zu bemerken. Sein Blick fixierte ihn für einen kurzen Moment.
Als der Schatten, in der hintersten und dunkelsten Ecke platz nahm, schien auch der Wirt ihn wieder vergessen zu haben. Er nahm sein Buch heraus und legte es vor sich ab. Er schaute es an. In Leder und kleiner Totenkopf zierte den Einband. Er schlug es auf. Das Papier unter seiner Hand war rau und leicht vergilbt. Die erste Seite zeigte eine Zeile, in der ein Name stand. Ein Schmunzeln umspielte seine Lippen. Er strich mit seinen Fingern über das Papier und auch über den Namen, der dort stand. Bedächtig ließ er seine Fingerkuppen über das mit Tinte benetzte Papier gleiten. „Yamashita Kyousuke.“ sagte, er leise.
Nach einigen, sich endlos ziehenden, Sekunden der Andacht griff er nun in seine Tasche und umfasste seinen Stift. Er zögerte. War das was er, tut richtig? Er kannte diese Leute nicht, und dennoch griff er so in ihr Leben ein. Einen Moment lang dachte er darüber, nach was wäre, wenn jemand seinen Namen aufschrieb. Der Stift in seiner Hand knarrt leise, als er seinen Griff verstärkt. Was würde passieren? Würde er auch so reagieren, oder wäre es anders?
Er schrieb erneut einen Namen auf. Wie jedes Mal schien es, dass die Welt um ihn herum für diesen einen Moment aufhört, sich zu drehen. Er konnte in der Bar sehen, wie Tropfen zu Boden gehen, Asche fällt und Funken sich entzünden. Nachdem er den Namen notiert hatte, verflog dieser Effekt wieder. Sein Blick schweifte aus dem staubigen Fenster, dort sah er einen Mann. Das Mobiltelefon an sein Ohr gepresst, durch schritt er die Gasse.
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Dieser Text gehört mir. Keine Verwendung ohne ausdrückliche Genehmigung meinerseits !
Ich glaube ich werde das “Ding” hier mal pflegen, und füllen. Vorzugsweise mit etwas von mir Kreiertem, und ich würde mir wünschen Rückmeldung zu bekommen. Mail, Kommentar, Tweet oder wie auch immer. Vorschläge jedweder Art sind ebenfalls Willkommen. Also, haut in die Tasten.
P.S. Konstruktive Kritik ist erwünscht. “LoL Noob so’n Dreck” will Ich hier nicht lesen und werde ich direkt Löschen. -Flake
Wieso ist der Rest des Jahres eigentlich mit, Zwischen den Jahren betitelt ?
P.S.: Nur ein Testeintrag, aber Lorem Ipsum ist doof ^^